Vitamine & Co

 

 

 

Vitamine sind wichtig für das Ernergie-, Struktur-, Nerven- und Immunsystem.

 

Trotz guter Ernährung zeigen sich häufig massive Mikronährstoffmängel.

Zugleich sind auch die Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren (Eiweißbaustoffe) im Minus.

Das ist spürbar.

Der Kompetente Ausgleich der Mikronährstoffe, unter Beachtung der individuellen biochemischen Gegebenheiten und die Ursachensuche, ist mein Spezialgebiet.

 

Am Beispiel des Vitamin D möchte ich Ihnen im Folgenden zeigen, welche Auswirkungen ein Vitaminmangel haben kann:

 

Vitamin D kann vom Körper selbst gebildet werden, wenn die Haut dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Doch scheint in Mittel- und Nordeuropa gar nicht oft und intensiv genug die Sonne, um den Bedarf des Körpers zu decken. Weiterhin führt die westliche Lebensweise (viel Aufenthalt in Gebäuden) inklusive einer Vitamin-D-armen Kost (wenig Fett und insbesondere wenig fetten Fisch) dazu, dass der Körper auch über die Ernährung nicht hinreichend versorgt sein kann. Die Folge ist, dass sehr viele Patienten unter einem unerkannten Vitamin- D-Mangel leiden.

 

„Vitamin D ist das Vitamin für gesunde Knochen!“

Diese häufige Aussage ist richtig, denn Vitamin D ist verantwortlich dafür, dass Calcium im Darm aufgenommen und im Körper (v.a. im Skelett) gespeichert werden kann. Doch Vitamin D ausschließlich auf die Knochengesundheit zu reduzieren ist falsch.

Denn Vitamin D spielt an vielen anderen Stellen im Körper wesentliche Rollen. Es hat eine hormonähnliche Direktwirkung z.B. auch auf unsere Genaktivität. So ist das Immunsystem mit der Abwehr von Viren und Bakterien und der Zerstörung von Krebszellen, das Nervensystem, das Herz-Kreislaufsystem und vieles mehr von Vitamin D abhängig.

 

Folgende Erkrankungen werden mit einem Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht:

 

l erhöhte Infektanfälligkeit, chronische Infekte

l Paradontitis, Zahnausfall

l Osteoporose, -malzie, -penie

l Rachitis

l rheumatoide Arthritis

l Tumore in Darm, Brust, Prostata sowie Eierstöcken

l Prostatahypertrophie
l prämenstruelles Syndrom, Eklampsie, polycystische Ovarien, Endometriose

l Sklerodermie, Psoriasis und Neurodermitis
l Hautkrebs

l Diabetes Typ-1 und Typ-2

l Multiple Sklerose

l Morbus Bechterew, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa

l Epilepsie
l Depressionen, Schlafstörungen
l Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS)

l Bluthochdruck
l Kongestive Herzinsuffizienz
l kardiovaskuläre Erkrankungen
l Übergewicht

 

 

Folgende Lebensumstände und Erkrankungen erzeugen häufig einen Vitamin-D-Mangel:

 

l seltener Aufenthalt draußen bei Tageslicht (Arbeitsplatz in Gebäuden)

l Bekleidungsschutz und Hauterkrankungen

l Benutzung von Sonnencremes ab Faktor 8 und  dunkle Hautfarbe (Die letzten drei        Faktoren verringern die Wirkung des Sonnenlichtes stark)

l Jahreszeit und Lebensort (Winter bzw. Mittel- und Nordeuropa,
  nördlich des 40. Breitengrads: München liegt etwa auf dem 48.,

  Mainz auf dem 50.    und Berlin etwa auf dem 52. Breitengrad)

l hohes Lebensalter
  (Im Alter nimmt die Bildungsfähigkeit der Haut für Vitamin D ab)

l Eingeschränkte Kost
 (fettarme Ernährung, Vegetarismus, Fast-Food, Milchunverträglichkeiten)

l häufiger Alkoholgenuss

l Schwermetallbelastungen
 ( Schwermetalle blockieren die Vitamin-D-Aktivierung im Körper)

l Fettverwertungsstörungen l Darmerkrankungen
l Lebererkrankungen
l Nierenerkrankungen

l Starkes Übergewicht, Adipositas
  (Die Fettschicht hält das produzierte Vitamin D in der Haut zurück)

l Medikamente
  (Antiepileptika, Antidepressiva, Neuroleptika, Immunsuppresiva)

 

Bluttest:

Ein Test auf Vitamin D im Blut gibt exakt Auskunft, ob ein Mangel vorliegt. Dabei kann das in der Haut produzierte oder durch die Nahrung aufgenommene 25-OH-Vitamin D3, das in der Leber gespeichert wird, nachgewiesen werden oder das durch die Nieren zu 1,25-(OH) -Vitamin D aktivierte Hormon bestimmt werden.

 

Vitamin-D-Werte zeigen natürlicherweise jahreszeitliche Schwankungen mit einem Minimum im Februar und einem Maximum im September. Es sollte jedoch nie unter die genannten Werte sinken. Bei Menschen, die über 55 Jahre alt sind, sollten im Winter (Jan.-April) die 25-OH Vitamin D-Spiegel generell kontrolliert werden, da mit zunehmendem Alter die körpereigene Vitamin-D-Produktion nachlässt.

 

Wurde ein Mangel festgestellt, sind Kontrollen – auch nach erfolgreicher Behandlung (hochdosierte Vitamin D3 Gaben) – dringend angeraten. Meist sinkt der Wert im weiteren Verlauf wieder ab, da die mangelerzeugenden Lebensumstände nicht behoben werden können. 

Kurz gesagt: es gilt Ihren individuellen Verbrauch und Bedarf festzustellen, um für die folgenden Jahre eine sichere Substitution zu empfehlen.

Beispielsweise substituieren manche nur in den 6 Herbst/Winter- Monaten.

 

Die Substitution sollte den Mangel auffüllen und einen adäquaten Spiegel auf Dauer herstellen. Dieser liegt bei 70-80 nmol/l Vit D-25.

Bei chronischen Erkrankungen muß ein noch deutlich höherer Spiegel angestrebt werden.

 

Wie diese Vorgehensweise erfolgt zeige ich Ihnen durch einen einfach durchzuführenden Einnahme-Plan.

Auch die anderen Mikronährstoffe haben, wenn sie im Mangel sind, eine äußerst positive und spürbare Wirkung auf den Körper.

Auch bei chronischen Erkrankungen sollte dieser Effekt genutzt werden.

 

Es ist meine Profession eine der individuellen Situation angepaßte, auf Speichermessungen basierende, hochwirksame Mikronährstofftherapie für Sie zu erstellen.