Hashimoto-Thyreoiditis – Autoimmunschilddrüsen-Entzündung

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der Antikörper gegen schilddrüseneigenes Gewebe gebildet werden. Die Schilddrüse wird langsam kleiner und in der Funktion gestört. Im Verlauf kommt es deswegen zu leichten bis schweren Symptomen der Schilddrüsenunterfunktion:

 

  • Müdigkeit
  • Depressionen
  • Haarausfall
  • Teigige Haut
  • Gewichtszunahme
  • Einschlafen mitten am Tage
  • Mangelnde Belastbarkeit
  • Energielosigkeit
  • Zyklusprobleme
  • Gedächtniss-Störungen
  • Vergesslichkeit

 

Oft sagen normale Schilddrüsenwerte nicht genug aus oder sind nur leicht verändert. Spezialwerte wie TPO-AK sollten gemessen und ein Ultraschall der Schilddrüse gemacht werden.

 

Die Laborwerte korrelieren leider nicht gut mit den gefühlten Veränderungen des Patienten. Deswegen wird eine solche Autoimmunerkrankung leider häufiger übersehen, bzw. nicht richtig eingestuft und somit auch nicht richtig behandelt.

 

Die Behandlung dieser chronischen Erkrankung besteht schulmedizinisch in der Gabe von Schilddrüsenhormonen, unter Beachtung des TSH- Wertes (Schilddrüsenstimmuliederndes Hormon).

 

Trotz guter Laborwerte durch Schilddrüsenhormon-Einahme fühlen sich manche Patienten jedoch einfach nicht fit und nicht vollständig gesund. Wieso passiert das?

 

Die Ursache ist der grundsätzliche Autoimmun-Prozeß und eine subklinische Entzündung, die hinter dem Geschehen "glimmt". Und dieser Prozess ist verantwortlich für einige Dysbalancen, die depressive Symptome bishin zu Alzheimer Symptomen auslösen kann. Wir bedienen uns hier modernster Labormethoden um die Verstellung des Immunsystems zu ergründen und einen Weg heraus aufzuzeigen. In der Behandlung geht es um Lifestyle, Ernährungsveränderung, eine gezielte Diät und die Einnahme spezieller natürlicher Immunmodulatoren.

 

...HIN ZU NEUER KRAFT

 

 

Buchtipp: Datis Kharrazian "Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln"